travel – Thailand travel diary #7: Thailändisches Essen

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Wir müssen sagen, wir waren absolut begeistert vom thailändischen Essen. Und zwar  r e s t l o s  begeistert! Mit ein Grund, warum der finale Post zu unserem Thailandurlaub so lang auf sich warten hat lassen, ist wahrscheinlich, dass wir an lernintensiven Wochenende in Erinnerungen schwelgen und uns nicht eingestehen wollen, dass es schon fast ein halbes Jahr her ist! Doch nun ist es endlich soweit. In den letzten travel diarys haben wir euch einige ausgewählte Restaurants auf Koh Lanta, in Ao Nang und Bangkok vorgestellt und empfohlen, doch nun wollen wir euch die geballte Fülle himmlischen Gaumenschmauses nicht vorenthalten, den wir in unserer Reisezeit erleben durften.

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Thai-Food:
Wir haben uns in Thai-Food verliebt, ganz und gar. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass das Grundnahrungsmittel der thailändischen Küche Reis ist. Selbst plain rice schmeckt einfach so köstlich, dass unsere Cousine A und Katharina sich marnierlos, die Hände als Teller verwendend, an einem traumhaften Strand, unter nicht sehr wohlwollenden Blicken unserer Mütter, am Neujahrstag an Board des Long Tail Boots damit zufrieden gaben. Natürlich ist die thailändische Küche auch scharf, und das obwohl sie in den touristischen Betrieben eher auf mildere Gaumen eingestellt ist. Unsere Eltern, unsere Tante und D sehen das mit der Schärfe etwas anders, während uns das Goschal brannte, würden sie nach mehr Schärfe verlangen, selbstverständlich für ihre Speisen und nicht für unsere. Masochistisch sind sie nicht!
Am leichtesten wird es wohl sein, wenn wir euch nun ein paar Gerichte empfehlen, geordnet nach Gang, damit ihr vielleicht Gusto bekommt diese Küche auszuprobieren. Als Vorspeisen würden wir köstlich erfrischende Salate wie zum Beispiel ein Spicy Papaya Salad oder Morning Glory Salad vorschlagen, Suppen sind natürlich auch sehr delikat, wie zum Beispiel die scharfe Tom Yam Gai Suppe oder Tom Yang Kong (mit Kokosmilch und Garnelen) und Mamas geliebte Nudelsuppe auf Koh Lanta (über die wir bereits berichtet haben).
Das Hauptgericht Fried Rice mit Gemüse war die Leibspeise von unserer Cousine A und unserem Cousin M, sowie anfangs unserer Schwester S. Gegen Ende wurde aber auch sie mutiger und probierte einige andere Sachen aus. Auch Fried Rice mit Meeresfrüchten oder Fisch war absolut köstlich. Pad Thai (Nudelgericht mit Ei) mit Gemüse, Tofu oder Meeresfrüchten war auch oft auf unseren Tischen zu finden (so gut!). Genauso wie gebratener frischer Fisch, Tintenfisch und Scampis. D entdeckte dafür hot pan für sich. Eine schwere Gusspfanne mit allerlei Leckereien wurde dafür vor unseren Augen noch einmal angezündet, wobei eine riesige Stichflamme entstand und nach Erlischen wurde die brutzelnde, heiß blubbernde Pfanne auf den Tisch serviert. Dazu hab es natürlich Reis. Auch Curry in vielen verschiedenen Varianten gab es jedes Mal auf der Karte und war auch bei uns sehr beliebt.
Das absolute Lieblingsdessert von Natascha war Mango Sticky Rice, ein süßer Reis mit einer herrlich reifen Mango und dazu ein wenig Kokosmilch (hmmm!). S probierte auch einmal eine süße Kokosmilch mit Bananen (fail, picksüß!) und Eis gab es sowieso immer und überall.

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BBQ:
In einigen Restaurants gibt es die Möglichkeit eines BBQs. Dabei geht man zur Küche oder zum Outdoor-Grill, davor ist meistens ein langer Tisch aufgebaut und man sucht sich Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte seiner Wahl aus. Dies wird alles abgewogen und nach dem Gewicht berechnet. Dazu bestellt man sich Beilagen nach Wahl. Fisch war (wie nicht anders zu erwarten) immer herrlich, aber auch die Spareribs waren absolut vorzüglich.

Essen an der Straße:
Eines was wir in Thailand absolut empfehlen können, ist Essen (oder auch Trinken: Shakes, frische Kokosnüsse) an der Straße, von kleinen Imbissen oder fahrenden Essenswägen. Auf der Straße von unserem Hotel in Koh Lanta gab es eine kleine Wäscherei, wo wir ein paar Mal unsere Kleidung waschen ließen. In dieser Wäscherei gab es auch Nudelsuppe. Mama, als eine der größten Suppenliebhaberinnen überhaupt, nahm dort des öfteren ihre Mittagssüppchen ein. Außerdem waren dort nie Tourist/innen (außer wir kamen, oder jemand brachte oder holte Wäsche), sondern nur Einheimische, was meist auch für gute Qualität zeugt. Egal ob frisches Obst, frische Kokosnüsse, kleine Fleischspießchen, Meeresfrüchte, Frühlinsgrollen, Eis – alles schmeckt hervorragend. Diese kleinen Straßenstandeln sind für uns zu wahren Lieblingsessensspots geworden.
Was wir euch auch wärmsten empfehlen können, sind Thai-Pancakes: diese können pikant oder süss gegessen werden. Der Teig, von dem wir leider nicht wissen wie er hergestellt wird, wird wie Pizzateig rund gemacht, nur viel viel dünner. Dann wird er auf eine runde etwas tiefer liegende (sah aus wie eine Wokpfanne) Herdplatte angebrutzelt, mit der gewünschten Füllung belegt, die Enden eingeklappt und darüber gelegt. Noch einmal wenden, in mundgerechte Häppchen geschnitten, damit beim Verzehr (mit der Hilfe von Holzspießen) keine Zeit verloren geht. So herrlich!

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Frühstück:
Da Thailand (leider) schon sehr touristisch ist, sind wir nie in den Genuss von richtig thailändischen Frühstück gekommen. Frühstück, vor allem in den großen Hotels, gibt es in reichlicher Fülle, so wie wir es kennen.

Internationales Essen:
Steht man generell nicht auf thailändischen Essen, gibt es überall die Möglichkeit gewohnte internationale Küche zu bekommen. Unter anderem Pizza, Spaghetti, französische Zwiebelsuppe (die köstlich war). In Ao Nang aßen wir einmal italienische Antipasti und danach richtig gute Steaks. In Bangkok landeten wir bei einem tollen Vietnamesen und aßen in einem anderen tollen Lokal köstlichste/s Makis und Sushi.

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Als Vegetarier/in in Thailand:
Generell ist Thailand was das betrifft ein freundliches und aufgeschlossenes Land. Es ist kein Problem, wenn man beim Bestellen dazu sagt, dass man beispielsweise das Curry lieber mit Tofu haben möchte, oder andere fisch/fleischlose Wünsche hat. S und ich, Katharina, sind immer satt geworden, anstatt beispielsweise Meeresfrüchte in Tempura zu bestellen, gab es für uns Gemüse in Tempura, Spring Rolls, Summer Rolls. Auch Pad Thai oder Fried Rice schmeckt mit Gemüse einfach vorzüglich. Das sind nur einige der möglichen vegetarischen Variationen.
Einzig und allein im Sushi Lokal in Bangkok wurde ich stirnrunzelnd angeblickt und von den Sushimeistern belächelt, als ich nach Avocado Makis fragte, denn die einzige vegetarische/vegane Sushi Speise waren seeweed sushi (die mir auch sehr geschmeckt haben). Im Endeffekt habe ich meine Makis aber noch bekommen.

Kurze Reviews ausgewählter Restaurants in unseren Destinationen:
Falls ihr diese verpasst habt, hier noch einmal die Links zu den verschieden Posts.
Koh Lanta: klick
Ao Nang: klick
Bangkok: klick

Alles Liebe,
Katharina und Natascha

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4 Gedanken zu “travel – Thailand travel diary #7: Thailändisches Essen

  1. Oh mein Gott! Ich liebe thailändisches Essen auch soooo sehr und als ich eure Bilder jetzt angeschaut habe….. Ich habe fast gesabbert.
    Und außerdem habe ich jetzt Hunger. Danke ! 😀
    By the way: Mango Sticky Rice zählt definitiv auch zu meinen liebsten Nachspeisen 🙂
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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