travel – Thailand travel diary #4: Ao Nang, Krabi

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Nach einer Woche auf Koh Lanta sollte die nächste Destination auf unserer Liste Ao Nang, Krabi sein. Nach einer Woche auf Koh Lanta kam unser Bus (juhu) und wir machten uns am Weg nach Krabi Town. Wir hatten ein paar Tage zuvor ein Hotel in Ao Nang gebucht, nicht weit vom Strand und waren schon sehr gespannt. Drei Nächte wollten wir bleiben, bis es für uns dann zurück nach Bangkok gehen sollte. Den Flug hatten wir ebenfalls schon auf Koh Lanta gebucht (mit Nok Air um ca. 80€ pro Person), damit wir auf eine erneute Busreise bis Bangkok verzichten konnten.

Die Anreise mit dem Bus war wieder einmal mühsam. Wir standen auf Koh Lanta noch eine halbe Ewigkeit im Stau bis wir endlich auf die Autofähre durften. Als wir endlich in Krabi Town angekommen waren (ein Wiedersehen mit Matcha Tour und die Erinnerung der langen Anreise von Bangkok auf Koh Lanta kam wieder hoch), fuhren wir von dort weiter nach Ao Nang. Vor uns ein wunderschönes Hotel, wir waren begeistert, doch dann die Ernüchterung: unsere Buchung wurde nicht akzeptiert und wir haben keine Zimmer. D sah uns schon auf der Straße schlafen, zwischen Mülleimern, Ratten und Dreck. Es war schon 16:00, wir hatten keinen Schlafplatz und er suchte deshalb im Internet Café des Hotels intensiv nach Alternativen in Ao Nang. (kleine Anmerkung: in Ao Nang war beinahe ein Hotel neben dem anderen) Nach bestimmt 2 1/2 Stunden, in denen wir in der Hotel Lobby herumsaßen, sagten sie uns endlich, dass sie doch noch Zimmer für uns haben.

700Krabi-islandsAo Nang, Krabi via

BlueSotel, Krabi:
Unser Hotel war das BlueSotel in Ao Nang. Der Strand und das Meer sind nur etwa einen gemütlichen 5-Minuten-Spaziergang die einzige lange Straße hinunter, wo es viele viele Shopping-Möglichkeiten für „geschmackvolle“ Souvenirs, sowie Restaurants, Bars, Hotels und sogar einen Starbucks und McDonald’s (dort gab’s einen schwarzen Burger) gibt. Also ziemlich touristisch und laut und das waren wir von Koh Lanta gar nicht gewohnt.
Das Hotel war an sich schön, auch die Zimmer waren nett eingerichtet und das Bad sehr modern. Das Hotel bietet außerdem einen Fitnessraum, einen Spa-Bereich, einen großen (aber eiskalten) Outdoor-Pool, eine Poolbar und auch Erdgeschoß-Zimmer mit direkten Zugang zum Pool. Auf den ersten Blick sah alles fantastisch aus. Doch in Nataschas und Ds Zimmer stank es immer nach Kanal und der Geruch war nicht rauszubekommen, Mama und Papa hatten in ihrem Bad noch eine halbe Baustelle (Schutt lang am Boden und die Toiletten-Spülung funktionierte nicht) – sie bekamen daraufhin ein anderes Zimmer. Im Hotel wurde regelmäßig gearbeitet, da vieles anscheinend noch nicht fertig gebaut war und neben dem Hotel befand sich auch eine riesige Baustelle, dementsprechend war es unter tags ziemlich laut. In der Lobby beobachteten wir, dass viele Leute regelmäßig zur Rezeption kamen und sich über irgendwas beschwerten. Wir erfuhren schließlich, dass das Hotel erst eine Woche offen hatte und sie noch einige Probleme hatten – oh, hätten wir gar nicht gemerkt.
Aber ein Pluspunkt: großes Frühstücksbuffet, viele verschiedene Gerichte, für jeden ist etwas dabei – lecker, lecker!
Kostenpunkt: ca. 40€ pro Person pro Nacht

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Ao Nang Beach:
Der Strand ist nicht ganz so schön, wie zum Beispiel auf Koh Lanta. Es gehen viele Touren und Ausflüge mit Longtail-Booten von dort weg, deswegen ist es durch die Motorengeräusche sehr sehr laut. Das Wasser ist nicht ganz so klar, es sind viele Leute, aber es gibt einige nette Bars und Restaurants, in denen das eine oder andere Club Sandwich verdrückt wurde (ge, A?) oder der ein oder andere Mojito gezwitschert wurde mit Ausblick auf eine wunderschöne Bucht. Auch wenn der Strand nicht so schön und auch nicht so chillig war, wie auf Koh Lanta, gab es für fast alle von uns doch ein absolutes Highlight: Affen! Viele viele Affen und auch noch so süße Affen. Sie kletterten auf dich, ließen sich streicheln, man konnte sie hautnah beobachten und anschmachten. Ganz anders als die Affen im Koh Lanta Nation Park (haha). Das einzige was die Äffchen von dir wollten, war Essen! Wir haben so viele Bilder von diesen süßen Geschöpfen gemacht, dass wir dafür ein eigenen Post eingeplant haben. (:

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P(h)ai Plong Beach:
Genau dort wo die vielen Affen am Ao Nang Beach sind, führt ein hölzerner Weg rauf in den Dschungel an der Küste entlang. Schließlich geht’s wieder hinunter und man befindet sich auf dem schönen ruhigen Pai Plong Beach. Dieser Strand war jahrelang menschenleer, heute befindet sich dort ein Luxushotel und wird dadurch immer beliebter. Der Strand ist wirklich sehr schön und ruhig, da er von hohen Kalksteinfelsen, Dschungel und Palmen eingerahmt ist. Zu erreichen ist er aber nur über den kleinen Dschungelpfad oder mit dem Boot.

map aonang-railayAo Nang Beach & Pai Plong Beach via

Railay Beach:
An einem Tag buchten wir von einem kleinen Reisebüro direkt am Ao Nang Beach eine Tour mit einem Longtail-Boot zum Railay Beach. Pro Person kostete uns Hin- und Rückfahrt 200 Baht (ca. 5€). Wir würden nur 15 Minuten fahren und auch nur an der Küste entlang (also keine hohen Wellen zu erwarten, was Natascha sehr wichtig war) und durch die kurze Dauer, überredeten wir auch S dazu abermals in ein Boot zu steigen.
Der Railay Beach (auch Rai Leh oder Raleigh genannt) ist eine Halbinsel südlich von Ao Nang und nur mit dem Boot zu erreichen. Die Halbinsel ist von einer Reihe von Kalksteinfelsen mit wunderschön satten Grün bewachsen umgeben und wegen dieser eindrucksvollen Kulisse gehört er zu den schönsten Stränden von Krabi, wenn nicht sogar von ganz Thailand. Wir sehen dass auch so, denn diese Kulisse ist einfach der Wahnsinn, aber es waren doch sehr viele Menschen und deswegen auch viel Lärm. In Railway gibt es drei Strände, wir waren nur am West Railay (Sunset Beach). Da hier die Ankunft- und Abfahrtsplätze sind, knattern hier ständig die Motoren herum. Eine kleine Meile mit vielen Restaurants, kleinen Bars, Imbissen und ein paar Geschäften zum Shoppen führt am Ende zum Ost Railay. Dieser Strand ist der unattraktivste der drei, er ist umgeben von Mangroven und bei Ebbe geht das Wasser ca. 300m zurück. Doch finden sich dort tolle und vor allen viel billigere Hotels, Restaurants und Reisebüros. Der südlichste Strand ist der Phra Nang Beach und soll der tollste Strand unter den drei sein.
Außerdem ist der Railway Beach (sowie der nebenan gelegene Tonsai Beach) ein wahres Kletterparadies und es gibt auch einige gute Hotels, Resorts und Bungalows, sowie viele chillige Bars und Restaurants.

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Tonsai Beach:
Natascha und D machten sich auf, während die anderen Faulen am West Railay unter Palmen lagen, um in die nächste Bucht zu schauen. Quer durch den Dschungel führte ein holpriger und felsiger Kletterpfad, an Seilen, die für die Tourist/innen gespannt waren hielten wir uns fest und gingen so den Weg entlang. Mit Flip Flops war das so eine Sache, aber wir schafften es auf die andere Seite. Der Tonsai Beach ist zwischen dem Pai Plong Beach und dem Railay Beach gelegen auch dieser ist nur mit dem Longtail-Boot zu erreichen. Dieser ist genauso so schön wie West Railay, wir sahen die beeindruckenden hohen Kalksteinfelsen von Nahen und beobachteten einige mutige Kletterer. Auch hier gibt es einige Hotels und Resorts.

railay beach mapRailay Beach & Tonsai Beach via

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Bars/Restaurants/Shopping in Ao Nang:
Die lange Straße, an der unser Hotel lag und die auch zum Strand hinterführte, war gesäumt von fahrenden Essenwagen, Imbissen, Restaurants (Thai- sowie viel internationales Essen) und auch vielen Geschäften. Shoppingmöglichkeiten gab es so einige, doch eben besonders ausgelegt auf Kitsch und Krimi-Krams. Wir fanden ein Geschäft, das sich von den anderen absetzte und sich auf Geschirr und Vasen spezialisiert hatte. Da schlugen D (natürlich alles in schwarz-weiß) und Katharina zu und nahmen ein paar Dekosachen mit heim.
Bezüglich Essen können wir kleine Imbisse (Nutella Pancakes, oh ja!), sowie Thai-Lokale mit BBQ an der Straße und Strand-Lokale für Lunch auch in Ao Nang wärmstens empfehlen. Näher erwähnen wollen wir zwei tolle Lokale.

Jenna’s Bistro & Wine:
Dieses Restaurant sprach uns schon außen sehr an, die Kellner/innen waren sehr zuvorkommend und freundlich und stellten schnell ein paar Tische zusammen, dass wir neun Platz hatten. Es war sehr edel eingerichtet und das Essen war köstlich. Thai Food gab’s hier allerdings keines. Der Koch und Besitzer des Lokals ist ein Finne und bereitete fantastische Steaks für uns zu. Auch die Starters waren hervorragend, für die Veggies unter uns waren die Salate zwar sehr gut, aber recht kleine Portionen. Preistechnisch orientiert sich Jenna’s Bistro & Wine an ganz europäischen Preisen.

Thailandia:
Unseren bunten Abend in Ao Nang verbrachten wir in diesem Lokal. Das Ambiente ist toll: das ganze Lokal ist komplett mit echten Pflanzen durchwachsen und es wirkt deswegen sehr schön urig und urwald-mäßig. Es gab zudem auch Live-Musik, sowie sehr gutes Essen (auch eine französische Zwiebelsuppe, die sehr zu empfehlen ist).

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Am letzten Abend buchten wir in einem kleinen Reisebüro für den 5.1. in der Früh einen Bus, der uns vom Hotel zum Krabi Airport brachte. Nun konnte die Megametropole kommen!

Alles Liebe,
Katharina und Natascha

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11 Gedanken zu “travel – Thailand travel diary #4: Ao Nang, Krabi

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