story telling – Allen gerecht werden

story telling_weihnachtswoche3

Ihr Lieben!

Im Zuge der #SJMBWeihnachtswoche hält Tag sechs einen etwas persönlicheren Beitrag für euch bereit.

Weihnachten heißt Zusammenkommen, Weihnachten heißt Familie. Zumindest für uns. Doch in den letzten Jahren hieß es vor allem Stress. Während der vorweihnachtlichen Zeit hetzt man sich ab, um noch alle Geschenke zusammenzubekommen, um einen hübschen Baum zu ergattern, um alle möglichen Zutaten für ein reichhaltiges Mahl zu kaufen, um es allen gerecht zu machen. Nun, das gelingt wohl nie ganz. Und dieses Jahr wird es uns auch nicht gelingen.

Anstatt im grauen Österreich zu bleiben, werden wir die Weihnachtstage das erste Mal fern ab der Heimat verbringen. Während viele vor dem Baum stehen werden, und schöne oder weniger schöne Gesangseinlagen zum Besten geben, sitzen wir im Flieger. Irgendwo über Asien (genaue geographische Angaben kann ich jetzt nicht machen, vielleicht wissen einige von euch, dass das nie mein bestes Fach in der Schule war). Während viele gebackenen Karpfen oder eine saftige Weihnachtsgans (natürlich gibt’s Unmengen mehr Gerichte für das christliche Fest) speisen werden, werden wir im Flieger irgendwo über Asien schlafen oder das bestimmt facettenreiche Angebot von Speis und Trank unserer Fluggesellschaft in Anspruch nehmen, irgendwo über Asien (versteht sich).

Das kollektive Wir, das ich zur kurzen Schilderungen unserer Erlebnisse, irgendwo über Asien, verwendet habe, schließt, wie ihr wahrscheinlich aus meiner Aussage, dass man es nie allen gerecht machen kann, darauf, dass mit dieser Begrifflichkeit nicht alle Mitglieder unserer Familie gemeint sind. Unsere Urgroßtante vierten Grades ist leider verhindert. Nein, Schluss mit den schlechten Witzen. Denn unsere Omi (von der ihr schon einiges gehört habt) macht sich große Sorgen, jedes Mal wenn wir uns sehen, klagt sie uns ihre Bedenken und auch Opa ist nicht sehr erfreut. Beim ersten Geburtstagsessen für unsere Oma, bedrückte sie die Tatsache, dass wir alle (also alle, die sich bald irgendwo in Asien befinden werden) in einem Flieger sitzen werden. Mama meinte darauf, mit ihrem üblichen schwarzen Humor: „Schau, Mama. Dann brauchst hoid nur a moi trauern!“ Wir konnten uns alle nicht mehr halten, und brachen in Gelächter aus, abgesehen von Oma.

Bis jetzt war unsere Zieldestination nur irgendwo in Asien, deswegen werde ich diese auf Thailand beschränken. Dort werden wir die Weihnachtstage und Neujahr verbringen. Bisher war ich noch nie in Asien und bin schon sehr gespannt auf das, was uns erwarten wird und von welchen Abenteuern wir berichten können. Und von diesen können wir nur dann erzählen, wenn wir uns vorher nicht schon entschieden hätten, es dieses Jahr nicht allen gerecht machen zu können oder zu wollen. Und ich denke mir, dass man bei eben genau diesem Versuch allen entsprechen zu wollen, selbst auf der Strecke bleiben könnte.

story telling_weihnachtswoche4

story telling_weihnachtswoche2

Processed with VSCOcam with c1 preset
Alles Liebe,

Katharina

weihnachtswoche_tag6

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s